Nachdem ich mich entschieden hatte, für den Stadtrat in Zwickau zu kandidieren, entsprach es meinen Naturell, dann doch ab und an, wenn etwas Freiraum war, in dieser Sache Gas zu geben. Ich sammelte die ersten Ideen für eine kleine Wahlwerbung und sortierte die Themen, welche mich bewegen um Stadt und ihre Bürger. Ein kleines Wahlteam hatte ich schnell zusammen. Alles feine Menschen, die etwas tun wollen, die Ideen entwickeln und realisiert sehen möchten. Ich finde es schön, dass ich breite Unterstützung erfahre. Ich danke den Betreffenden bereits jetzt, egal was am 7. Juni herauskommt.
Dabei kam die Anregung, ich sollte mal über einen netten, persönlichen Slogan nachdenken. Aber so ein Ding mit Schmackes... nicht 08-15. Etwas, das zu mir passt wie zu keinem anderen. Um mir einen ersten Überblick zu verschaffen, habe ich sämtliche Homepages nach Slogans durchkämmt. Ich fand nicht auf jeder politischen Hauptseite einen Slogan. Und wenn- nichts Brauchbares. Plötzlich viel es mir wie Schuppen aus den Haaren. Ich erinnerte mich an eine Besprechung bei einem Kunden, bei dem im Besprechungsraum ein Spruch an der Wand stand, von „machen und ... einfach“. “Machen“ .. schon immer meine Devise und “einfach“, wenn vieles immer komplizierter wird sowieso.
Ich brauchte nicht lange zu suchen und fand dazu Anhaltspunkte wie: Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher als sie sind.
Einfach denken ist eine Gabe Gottes. Einfach denken und einfach reden ist eine doppelte Gabe Gottes.
Einfach denken, einfach reden und einfach handeln ist eine dreifache Gabe Gottes.Nun stand mein Slogan fest: “MACHE ES EINFACH“
Das interessante daran ist, dass der Slogan meinen Werten entspricht – ich hatte es nur noch nicht auf den Punkt gebracht. Das Faszinierende ist, dass drei Worte mit der Betonung ihre Bedeutung ändern, entweder sind sie eine Aufforderung oder eine Ermahnung.
Tristan Drechsel